Aug 16 2010

Das ist Psychoterror…

Category: BerufslebenPolly @ 22:17

… und hat nix mehr mit angenehmer Arbeit zu tun. Wie erwartet sind wir nun erstmal nur noch zwei (Dank Urlaubszeit & toller Ideen) in der Abteilung, arbeiten nun 4 Wochen durch ohne freien Tag, also 6-Tage-Woche(bei mir 10 Std/Tag, also 60 Std/Woche), und wie zu erwarten werden wir von dem wütenden Mopp der Kundschaft zerlegt,beschimpft,lernen Fäkalausdrücke in allen Sprachen.
Ich bin nun wirklich nicht zart beseitet, aber das war heute zuviel…

Absinth galt ja lange als Medizin und ich muß sagen, nach dem dritten Glas ist zwar die Zunge taub aber es fängt an zu helfen…

P.S.:
Nein, ich werde jetzt nicht zum Alkoholiker :-)


Mai 06 2010

Schönen Feierabend !

Category: BerufslebenPolly @ 21:39

diesen Schnappschuß einer Kollegin habe ich heute kurz nach Feierabend
mit meinem nagelneuen Garmin Oregon 550 gemacht:

für den ersten Versuch find ich es ganz gut gelungen, Danke Banu !


Nov 14 2009

Ein Klavier . . .

Category: Autsch !,BerufslebenPolly @ 18:28

heute im Pausenraum:
“Klavier zu verschenken” zitiert eine Kollegin die Kleinanzeigen,
allgemeines Gelächter in der Runde genau der Richtigen für solche Themen.
Nur Eine, die wollte darüber nicht lachen.
Sie hat sich ein Klavier gekauft und kriegt es nicht die Treppe rauf.
Nun steht das Ding in der Garage. Klavierstunden in der Garage?
Bestimmt nicht. Oder etwa doch?
Von Ihr ist die Anzeige definitiv nicht, aber wir haben uns auf Ihre Kosten köstlich amüsiert.
Um genau zu sein haben wir auf der Erde gelegen vor lachen.
Mehr darf ich leider nicht verraten, sonst spricht Katharina (Name auch hier natürlich nicht geändert)
kein Wort mehr mit mir :-)

P.S.:
Ich hab Muskelkater vom Lachen


Sep 01 2009

Kunden sind keine Freunde !

Category: BerufslebenPolly @ 22:33

Das habe ich meinem Kollegen schon tausendmal gesagt. Aber trotzdem läßt er sich immer wieder zu Aktionen überreden, die alles aber nicht sinnvoll oder geschäftsfördernd sind. Heute folgte dann der Gipfel:

Ein Kunde hat sich für einen Eimer Alpina Volksfarbe entschieden. Schon hier gehört dem Kollegen ein Schlag in den Nacken verpasst, denn so einen Artikel verkauft man nicht aktiv. Der Artikel wird bei uns für 19,95€ statt 24,95€ angeboten, weil der Mitbewerber es genauso macht. Der Gewinn an diesem Artikel ist also sowieso gen Null zu suchen. Nun läßt sich mein Kollege, nennen wir Ihn Herr H. (Name natürlich nicht geändert), dazu breitschlagen, diesen Eimer Farbe in unserem Farbmischer durchzurütteln weil der Kunde zu faul war selber zu rühren. Es ist eigentlich auch hinlänglich bekannt, das ausschließlich die Gebinde unseres Mischcenters gerüttelt werden dürfen weil bei allen anderen Eimern die Wandstärke zu dünn ist und der Eimer zwangsläufig zerquetscht wird. Soweit kam es glücklicherweise  nicht, denn Alpina hat eine eckige Eimerform, die dazu führte das eine Unwucht entstand und der Eimer im wahrsten Sinne des Wortes durch die Türe des Rüttlers geflogen ist und sich auf dem Boden davor ausgeleert hat. Manchmal meine ich einen Mord begehen zu müssen und als ich das Chaos gesehen habe war es mal wieder soweit…  Ich frage mich nur, wie man auf so eine bescheuerte Idee kommen… Und es bleibt dabei: Kunden sind keine Freunde, man muß auch mal nein sagen können !!


Mai 11 2009

Mir fehlen die Worte

Category: Autsch !,BerufslebenPolly @ 20:36

Heute im Lacke-Gang:
Kunde hält eine Farbtonkarte des Mischcenters mit Farntönen von hellem Ocker zu dunklem Rotbraun in der Hand und eine Büchse Buntlack in Ocker:” Wie komme ich denn auf den Ton?” und zeigt auf den mittleren Ton der Karte, einem mittlerem Rotbraun. Meine Antwort:” Gar nicht, die Systeme sind nicht kompartibel, das Mischcenter hat ganz andere Basisfarbtöne als unser Lacksortiment. Der Kunde wurde sofort ungehalten und laut, meinte sowas wie “haben sie keinen Bock oder was?” Nun, das hat mit Bock haben nichts zu tun, sondern ganz einfach mit der Tatsache, das man von diesem Ocker zu einem Rotbraun nur unter Zugabe mehrerer Farben kommt (genauer: dunkelbraun un etwas rot) Mein Erklärungsversuch verhallte gänzlich, aber ich erfuhr, das der Herr noch Schokobraun zuhause hat. Jeder weitere Versuch wurde abgewimmelt, ich hätte halt weder Ahnung noch Lust, wäre halt ein Volltrottel (so ungefähr, nicht wörtlich gesagt). Ich zog nun unsere Malerin hinzu, die im Prinzip das gleiche sagte, aber auch genauso beschimpft wurde. Der Kunde steigerte sich so in seine Meinung, wir hätten keinen Bock, keine Ahnung und würden ihn für ein “Arschloch” halten und so prallte jeder Erklärungsversuch gänzlich ab. Im Prinzip hätte er lediglich eine kleine Flasche rotes Tönkonzentrat mitnehmen müssen. Etwas Ocker, sein Schokobraun und ein Spritzer Rot und die Sache wäre geritzt gewesen, zwar zu teuer, denn Anmischen wäre billiger gewesen, aber es hätte geklappt. Soweit kamen wir allerdings nicht mehr, er verlies wutentbrannt das Haus…

Die Sache mit der Farbenlehre ist halt für Manchen ein Buch mit sieben Siegeln…


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